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Abgesagt ... Angesagt

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Abgesagt…

sind außer den Gottesdiensten auch alle Veranstaltungen in St. Josef,
zu denen Einladungen ergangen waren.
Auch kleine Gruppen, die sich sonst regelmäßig treffen, fallen aus.

Das Spendenmobil des Familien-Marktes steht am 7. April nicht an der Heilig Kreuz Kirche. Auch der Familien-Markt selbst bleibt geschlossen.

 

Angesagt ist die Frage: Wie können wir trotzdem in Verbindung bleiben?

Dazu möchten wir gerne auf der Homepage von St. Josef ein Forum anbieten:

Anregungen zum persönlichen Gebet; tatkräftige Hilfe; gute Gedanken;
schöne Bilder; Erfahrungsaustausch; Ideen, wie man durch diese Zeit gut durchkommt; 
sowie Kreatives – all das können wir miteinander teilen und so einander verbunden
bleiben und unsere Gemeinschaft pflegen.

Das Pastoralteam lädt Euch und Sie dazu ein!

 

Senden Sie gerne eine Mail mit Ihren Ideen, Texten, Gebeten und Anliegen
an Corinna Feth oder an Lucas Weiss. Ihre Anregungen werden dann unter Ihrem Namen
hier auf der Seite veröffentlicht. Wer anonym bleiben möchte, kann dies in der Mail anmerken.
Wir freuen uns über Ihre Ideen!

Corinna Feth
Pastoralassistentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 40
Lucas Weiss
Pastoralpraktikant
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 4056588-41
Gedanken zu einer Theologie in einer Pandemie - Tomáš Halík, Religionsphilosoph und Priester
  • Tomáš Halík - Theologie und Pandemie Deutsch-4

    "Unsere Welt ist krank. Ich meine damit nicht nur die Pandemie des Coronavirus, sondern auch den Zustand unserer Zivilisation. Das globale Phänomen der Corona-Pandemie macht dies deutlich. Es ist, biblisch gesagt, ein Zeichen der Zeit" T. Halik

Gedanken zum Palmsonntag von Sabine Börchers

© Sabine Börchers

Was für ein Palmsonntag. Kein gemeinsamer Gottesdienst, keine Prozession rund um unsere Kirche, kein Gesang der Jungen Kantorei, der aus der geöffneten Kirchentür so machtvoll nach draußen dringt, um den einziehenden Jesus zu ehren. All das fehlt mir und ist nicht zu ersetzen durch den Gottesdienst des Bischofs in seiner Kapelle, den ich per Bildschirm verfolge. Auch wenn es ein schönes und tröstliches Gefühl ist, zu wissen, dass hunderte andere Gläubige zugleich virtuell anwesend sind und das „Vater unser“ mitbeten, vielleicht sogar die Lieder laut mitsingen.

Und doch habe ich das Gefühl, dass ich dieses Jahr die heilige Woche und auch schon zuvor die Fastenzeit intensiver erlebe als sonst. Nicht nur, weil ich mehr Zeit habe zu beten, Texte aus der Bibel oder Psalmen zu lesen. Gerade, weil ich nicht die bekannten Rituale in der Kirche erleben, oder manchmal auch konsumieren kann, denke ich viel stärker darüber nach, wie ich die Gottesdienste der heiligen Wochen trotzdem feiern möchte, welche Symbole ich in die eigenen vier Wände holen kann. Die Seite des Bistums Limburg bietet dazu einige gute Tipps und Anleitungen, für die ich sehr dankbar bin.

Wenn die Krise für mich etwas Positives beinhaltet, wenn es einen göttlichen Sinn hinter dieser Pandemie gibt, dann ist das sicher ein Teil davon, dass ich mich Gott intensiver zuwende, in dem Wissen, dass er mit uns ist. Und wenn in dieser schwierigen Situation der Zweifel mich einholt, dann rufe ich mir Psalm 27 in Erinnerung, der mich seit Jahren begleitet:

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten!“

Augenblick zum 05.04.2020

© Sonu Thomas

Die Fußwaschung Jesu – das Christusbild – ist für mich sehr beeindruckend.

Der Priesterkünstler Sieger Köder hat in diesem Bild Folgendes dargestellt:
Eine Schüssel mit Wasser - darin Füße.
Der, der sich herabbeugt, um die Füße zu waschen, sieht sich selbst im Wasserspiegel
- erkennt sein Tun an dem Menschen, dem er dient.

"Liebe im Herzen zu haben und auf der Zunge - das genügt nicht. Sie muss in Taten übergehen."
Hl. Vincenz von Paul

Die Fußwaschung

Eine Tat: die Fußwaschung – und hinterlässt mit ihr seinen Freunden und Freundinnen in der Stunde des Abschieds sein wichtigstes Vermächtnis. Dass der Herr einen Dienst tut, der Sklaven vorbehalten ist, ist für die Jünger unbegreiflich. Jesus aber fasst in dieser Handlung sein ganzes Leben noch einmal zusammen. Es ist Leben für andere. Der bevorstehende Tod ist die letzte Konsequenz dieser Selbsthingabe. Wie er den Jüngern die Füße wäscht, so sollen auch sie einander dienen, sich zum anderen hinabbeugen, ihn reinwaschen, vergeben und untereinander bereinigen, was lieblos war. Gemeinschaft ist kein Wert für sich, sondern es kommt drauf an, um welchen Tisch wir versammelt sind. Kriterium für die Gemeinschaft, die Jesus meint, beruft sich nicht auf besondere Herkunft oder Leistung, sondern auf das Dienen. Wo diese dienende Hingabe fehlt, wird die Eucharistie nicht im Geist Jesu gefeiert. Füreinander den Tisch decken, einander durch Worte und Taten zu Brot und Wein werden, das ist Voraussetzung und Folge jeder Feier der Eucharistie.
(Aus Te deum April 2007 S.82/83; Hildegard Nies)

Ich wünsche Ihnen allen zu Hause alles Gute und Gottes Segen zum Karwoche. Hiermit sende Ich Ihnen den Eucharistischen Segen in der Osterzeit. Bleiben Sie Gesund!

Euer P. Sonu CMI

 

 

Miteinander verbunden bleiben - Worte zur Zeit von Pfr. Markus Schmidt

„Liebe weint mit den Weinenden, freut sich mit den Frohen, ist glücklicher über des Anderen Wohl als über das eigene.“

Diese Worte von der hl. Katharina von Siena erhalten in der derzeitigen Corona-Virus-Krise eine aktuelle Bedeutung.

Alle pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser schweren Zeit mit Ihnen in unserer Pfarrei verbunden und stehen weiterhin nach den gegebenen Möglichkeiten für Sie alle im Dienst. Die gemeinsame Feier der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt fehlt uns in diesen und den kommenden Tagen sehr. Wir dürfen Ihnen aber versichern, dass wir - gemäß der Dienstanweisung im Umgang mit dem Corona-Virus - mit allen Gläubigen innerlich verbunden sind und Ihre Anliegen gerne mit ins Gebet und in die Feier der Hl. Messe nehmen.

Gerne dürfen Sie auch uns Ihre Anliegen schriftlich oder telefonisch mitteilen.

Auf unserer Homepage finden Sie alle unsere aktuellen und regelmäßig aktualisierten Informationen.

Seien Sie gesegnet und bleiben Sie gesund!

Ihr

Markus Schmidt, Pfr.

Sich getragen fühlen - Worte zur Zeit von Simone Gerlitzki

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber in den letzten Nächten schlafe ich sehr unruhig. Wenn ich dann aufwache, denke ich, das hast du alles nur geträumt. Spätestens jedoch, wenn ich danach das Radio anschalte, werde ich in die Realität zurückgerissen.

Wer von uns hätte vor ein paar Wochen noch gedacht, dass wir weltweit in eine solche Situation kommen: vieles von dem, was bisher unser normales Leben auszeichnete, bricht gerade weg, ist unterbrochen, findet nicht mehr statt. Da wird die Fastenzeit, in der wir uns ja immer noch befinden, zu einer richtigen Herausforderung. „Abgespecktes“ Leben auf der einen Seite und manchmal die Gedanken: „Jetzt ist eh alles egal“, mischen sich in diesen Tagen vielleicht auch in Ihren Alltag.

Und doch trägt uns (gerade jetzt) als Christen doch etwas anderes. Da ist die Verbundenheit untereinander in unserer Pfarrei, in dieser Stadt, in unserem Bistum, in unserem Land und letztlich in der ganzen Welt. Als Christen wissen wir uns auf eine schöne Art und Weise miteinander verbunden: nicht nur als Geschwister im Glauben sozusagen auf der „horizontalen Ebene“, sondern gerade auch mit Gott, unserem Schöpfer, dem „Licht der Welt“ – auf der „vertikalen Ebene“. Das ist das Kreuz! Das markiert einen Unterschied: Ich weiß mich getragen! Ich weiß mich geliebt! Es gibt einen Sinn aus meinem (unserem) Glauben heraus!

Ich lese in den letzten Tagen viele Impulse, einen möchte ich mit Ihnen heute teilen. Er stammt von Vaclav Havel (ehemaliger Staatspräsident der Tschechoslowakei von 1993-2003 und der ersten Tschechischen Republik):

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Mit diesem Impuls möchte ich mich heute von Ihnen verabschieden. Es hat alles seinen Sinn – auch wenn wir ihn erst später erkennen werden. Geben Sie die Hoffnung nicht auf!

Simone Gerlitzki, Pastoralreferentin

Das Wesentliche leben - Worte zur Zeit von Pfr. Markus Schmidt

Liebe Mitchristen!

Eine neue Zeit ist angebrochen, die wir so noch nicht erlebt haben. Die Informationen aus den Medien beunruhigen uns und wir fragen uns, wie wir das überstehen sollen. Als Christen wollen wir mit Christus leben im Jetzt und in der Ewigkeit.

Wer im Alltag mit Christus leben will, hat verschiedene Möglichkeiten, das zu tun. Heute nutze ich die Chance, Ihnen etwas davon zu erzählen, was es für mich bedeutet, meinen Alltag in und mit Christus zu leben. Ich vertraue schon lange auf das regelmäßige Rosenkranzgebet, bin mir aber bewusst, wie viele sich damit schwer tun. Ich lebe aus der Eucharistie, sie ist „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" (Lumen Gentium 11) und erlebe, dass für viele der großartige Wert verborgen ist. Ich lebe aus der Anbetung und erfahre, mit wie viel Distanz diese Gelegenheit der Gottesbegegnung wahrgenommen wird. Ich lebe aus der Beichte, in der ich immer wieder einen Neuanfang geschenkt bekomme und nicht zuletzt lebe ich vom Fasten, um mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, damit ich mich wieder an den Gaben der Schöpfung erfreuen kann.

In dieser einmaligen Zeit erbitte ich für uns alle eine Gnadenzeit, in der Sie Ihre Art des Betens und der Anbetung (Anleitung durch das Hirtenwort des Bischofs) ergründen, Sie den Wert der Eucharistie für sich (neu) entdecken, Ihr Leben vor Gott in der Beichte oder dem Gebet der liebenden Aufmerksamkeit betrachten und sich auf das beschränken können, was Ihrem Leben gut tut und darauf verzichten, was dem Leben schadet.

In der kommenden Zeit sind Sie alle mit ins Gebet genommen und ich feiere stellvertretend für alle, die Sie sich dem innerlich anschließen möchten, werktags um 7:30 Uhr die Hl. Messe. Ab 8 Uhr wird die Kirche geöffnet und beginnt mit den Laudes. Um 11:30 Uhr ist stilles Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Alten Josefskapelle mit abschließendem Angelus.

Mit einem herzlichen Segensgruß und bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer Markus Schmidt

Ideen aus unserem Bistum

Eine Challenge des Caritasverbandes, bei der jeder von Zuhause aus mitmachen kann unter dem Motto #StayathomeHero
Weitere Infos zur Challange unter https://www.stayathomehero.info/

Kreative Ideen und Anregungen für Familien hat die Familienfachstelle des Bistums gesammelt und auf Ihrer Homepage bereitgestellt. Viel Spaß beim Stöbern! https://familienzeit.bistumlimburg.de/

Auch die Stadtkirche Frankfurt sammelt Ideen, über eine Playlist fürs Händewaschen bis hin zum Gebet am Fenster. Die eingereichten Ideen werden im Newsletter veröffentlicht.
https://bistumlimburg.de/beitrag/playlist-fuers-haendewaschen-gebet-am-fenster/

Eine Anregung von Robert Maschka

Unsere protestantischen Glaubensgeschwister aus Schmalkalden machen sich darüber auch Gedanken,
wie sie gut durch diese Zeit kommen. Das können Sie untenstehendem Link entnehmen.

Die sehr nützliche Übung, beim Händewaschen laut (!) ein Vater Unser zu beten, um für eine ordentliche Reinigung der Hände zu sorgen, habe ich inzwischen auch ausprobiert. Es funktioniert wunderbar, und
schafft einen Moment der heiteren Besinnung im Alltag.

Allen Gemeindemitgliedern, allen Frauen und Männern des Pastoralteams meine herzlichen Grüße.

Und hier der Link:
www.insuedthueringen.de/region/schmalkalden/Videobotschaft-Warum-wir-jetzt-viel-Phantasie-brauchen;art83450,7182693

Ein Aufruf von Stephanie Horn

(Evangelischer Verein für Wohnraumhilfe Frankfurt am Main e.V.)

Liebe Ehrenamtlichen rund um die Flinschstraße! 
viele unserer Bewohner*innen und Familien in den Unterkünften sind/waren aufgrund knapper finanzieller Unterstützung existenziell auf die Lebensmittelausgabe der Frankfurter Tafel angewiesen. Nun hat die Tafel ihre Lebensmittelausgabe eingestellt und es ist den Bewohner*innen kaum noch möglich, sich ausreichend zu ernähren.

Daher wende ich mich jetzt mit der Bitte an Sie, wenn es Ihnen möglich ist, möglichst haltbare Lebensmittel zu spenden und diese während der Geschäftszeiten (von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr) in der Flinschstraße 67 abzugeben. Meine Kolleg*innen vor Ort werden die Spenden dann nach Dringlichkeit an die Bewohner*innen verteilen.

Es sind wirklich sehr harte Zeiten und täglich tauchen neue Probleme auf, die wir versuchen zu bewältigen oder abzuschwächen. 
Ich hoffe sehr, dass Sie alle gesund bleiben! Passen Sie gut auf sich auf.

--------Update--------

Ein herzliches Dankeschön

Liebe Unterstützer*innen,
wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie unserem Aufruf gefolgt sind. Die Reaktionen waren umwerfend. 
Sie haben mit Ihren Lebensmittelspenden unseren Bewohner*innen sehr geholfen. Für’s Erste sind wir mit haltbaren Lebensmitteln gut aufgestellt.
Nochmals ganz herzlichen Dank für Ihre Großzügigkeit!

Stephanie Horn

 

Verfügung des Bistums Limburg zum Umgang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2)