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Abgesagt ... Angesagt

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Abgesagt…

sind die herkömmlichen Feiern von Gottesdiensten (bitte beachten Sie hierzu die Handreichung für die Feier von öffentlichen Gottesdiensten ab dem 10.05.2020), die Erstkommunion, große Versammlungen, sowie alle Veranstaltungen in St. Josef, zu denen Einladungen ergangen waren. Auch kleine Gruppen, die sich sonst regelmäßig treffen, fallen aus.

 

Angesagt ist die Frage: Wie können wir trotzdem in Verbindung bleiben?

Dazu möchten wir gerne auf der Homepage von St. Josef ein Forum anbieten:

Anregungen zum persönlichen Gebet; tatkräftige Hilfe; gute Gedanken;
schöne Bilder; Erfahrungsaustausch; Ideen, wie man durch diese Zeit gut durchkommt; 
sowie Kreatives – all das können wir miteinander teilen und so einander verbunden
bleiben und unsere Gemeinschaft pflegen.

Das Pastoralteam lädt Euch und Sie dazu ein!

 

Senden Sie gerne eine Mail mit Ihren Ideen, Texten, Gebeten und Anliegen
an Corinna Feth oder an Lucas Weiss. Ihre Anregungen werden dann unter Ihrem Namen
hier auf der Seite veröffentlicht. Wer anonym bleiben möchte, kann dies in der Mail anmerken.
Wir freuen uns über Ihre Ideen!

Corinna Feth
Pastoralreferentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 40
Lucas Weiss
Pastoralpraktikant
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 4056588-41

Augenblick zum 24.05.2020

Aus dem Johannesevangelium (Joh 17,1-11)

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.

Liebe Leserinnen und Leser,

wer an einem Scheideweg im Leben steht, kennt das Leben, das hinter ihm liegt. Von ihm kann man erzählen. Für ihn kann ein Mensch danken, über dieses kann er grübeln, mit ihm hadern, dieses Leben kann er aber auch betend vor Gott bringen.

Wir hören das Gebet Jesu aus dem Johannesevangelium an einem Scheideweg. Im Johannesevangelium steht dieses Gebet zwischen dem Wirken und Handeln Jesu und dem Beginn seiner Passion.

In der Leseordnung der Kirche begegnet es uns nach dem Fest Christi Himmelfahrt, eine Woche vor der Feier der Geistsendung an Pfingsten – sozusagen in einer Zwischenzeit. Wir verabschieden uns von den Evangelien der Ostersonntage, die uns mit den Jüngern noch einmal die Erfahrungen von Menschen mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus bedenken, erinnern und für das eigene Leben meditieren ließen.

In dieser Zwischenzeit schauen wir auf Jesus und seine Gebetesworte. Jesus schaut an diesem Scheideweg auf sein Leben zurück. Er geht zurück bis an das Grundprinzip seines Lebens. Er erkennt seinen Lebensanfang als von Gott gegeben an. Sein Leben kommt nicht irgendwoher, sondern aus der Einheit mit seinem Vater, der für ihn und die Welt das Leben will.

Manchmal fragen auch wir: Welches Leben will Gott für mich, für diese Welt? Wie soll es denn aussehen nach seinem Willen?

Wir Menschen können unser Leben im Vertrauen auf Gott führen und ihn anrufen als den, der uns zugesagt hat: „Ich bin für dich da – verborgen, rettend, führend, heilend, vergebend, tröstend, herausfordernd, lebensspendend.“ Mit welchem Namen wir Gott auch immer bezeichnen werden, es ist die Antwort auf seine Offenbarung: „Ich bin da für dich.“ Mit diesem Wort als Fundament unter unserem Leben können wir leben, Schritte in eine unbekannte Zukunft gehen. Wenn Jesus in diesem Gebet um Einheit bittet, dann ist die Bitte für uns Menschen, dass wir die Beziehung zu diesem Lebensgrund nicht verlieren, der auch dann noch Halt gibt, wenn wir ihn nicht mehr sehen und spüren und suchend unbekannte, tastende Schritte gehen. Sein Gebet für die Zukunft der ihm Anvertrauten ist für uns Ermutigung zu einer neuen Lebensbeziehung mit Gott.

Ihre Simone Gerlitzki, Pastoralreferentin

Impulse für den Alltag von Diakon Jürgen Dittmar

Als ich letzte Woche nach Feierabend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fuhr, hat mich in der Bahn eine Frau angesprochen – mit gebührenden Abstand natürlich. „Sind Sie Seelsorger?“ Sie schaute mich mit großen Augen an. „Ja“, sagte ich, „das bin ich.“ Meine Jacke war oben etwas geöffnet und so konnte sie meinen weißen Kragen sehen. „Wie gehen Sie eigentlich mit der ganzen Sache um?“ fragte Sie fast ein bisschen forsch. Ich hatte das Gefühl, sie erwartete jetzt eine klare Antwort, eine Antwort, mit der sie etwas anfangen konnte, eine Antwort, die sie irgendwie weiter brächte; sie ließ mich dabei nicht aus den Augen. Ich lächelte sie an und sagte: „Wie ich mit der ganzen Sache umgehe? - Wie Sie denke ich, genau wie Sie …“

Was sind das für Zeiten in diesen Zeiten? Und wie geht man damit um? Eine berechtigte Frage. Angst. Unsicherheit. Mehr Fragen als Antworten. Letztendlich weiß es niemand, denn eine weltweit vergleichbare Situation gab es für uns Menschen, die zurzeit auf der Erde leben, ja noch nie. Und wem sollen wir glauben? Die einen sagen, das Corona-Virus sei eine gefährliche Bedrohung, die anderen sagen, alles übertrieben, total überzogen und vollkommen irrsinnig. Ja - wie geht man damit um? Genau weiß ich es nicht! Unser Pfarrer auch nicht. Auch nicht der Bischof. Und weder die Bundeskanzlerin noch der große Präsident von Amerika kennen die letztgültige Antwort. Was wir aber alle wissen ist: Es wird weitergehen! Denn was den Menschen seit Urzeiten auszeichnet, ist seine Hoffnung. Hoffnung ist in unsere Seele eingebrannt. Ohne Hoffnung wären wir gar nicht lebensfähig. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, diese Hoffnung nicht zu verlieren. Das hat nichts mit Schönreden zu tun. Auch nichts mit der berühmten Rosa Brille. Auch Kalendersprüche wären fehl am Platz! Es geht um eine realistische Einschätzung der Situation und der entsprechenden Reaktion, mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, auf die Zeit danach.

Schön ist es nicht, leicht schon gar nicht; aber die eine Möglichkeit, durch diese Krise hindurchzugehen – hoffend!

Wir haben es alle und tun es ständig. Oft wird es bestätigt. Oft enttäuscht. Wir können es nicht greifen, nicht fassen, müssen einfach glauben – müssen vertrauen.

Das Problem beim Vertrauen ist aber, dass ich erst einmal in Vorschuss treten muss – ohne Garantieanspruch. Ein unsicheres Feld, denn Vertrauen verlangt uns Menschen einiges ab; mal ist es leicht, mal schwierig und manchmal gar nicht mehr möglich – erfahrungsbedingt. Wenn ich mein Vertrauen in eine Sache oder in eine Person investiere, birgt das also ein gewisses Risiko. Gefühlt mache ich mich angreifbar, liefere mich ein Stück weit aus, habe die berühmten Fäden selbst nicht mehr in der Hand, könnte unter Umständen sogar verletzt werden.

Vertrauen ist ja auch immer mit einer bestimmten Erwartung verbunden. Ich erwarte, dass die Bahn pünktlich kommt. Ich erwarte ein einwandfreies Essen in einem Lokal. Ich erwarte Wertschätzung von meinem Partner. Sollte mein Vertrauen diesbezüglich enttäuscht werden – je nachdem, wie groß die Enttäuschung ist – werde ich daraus meine Konsequenzen ziehen. Dann fahre ich eben nicht mehr mit der Bahn, suche mir ein anderes Lokal und das Verhältnis zu meinem Partner ist dann halt etwas angespannt.

Ohne Vertrauen funktioniert keine Beziehung; Vertrauen ist die Basis aller zwischenmenschlichen Kontakte; Vertrauen ist ein unsichtbares Band, was Menschen miteinander verknüpft und je größer das Vertrauen ist, desto stärker ist das Band dieser Verbindung.

Der Neurowissenschaftler und Psychologe Prof. Dr. Nils Birbaumer sagt: „Es gibt nichts Mächtigeres als Vertrauen – nichts was mehr zur Harmonie beiträgt.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! diese Redewendung mag hier und da ihre Berechtigung haben; Vertrauen ohne Misstrauen! ist aber zunächst die wertschätzendere Alternative.

Ein nettes Wort, eine freundliche Geste – ein Lächeln – wir tun es tausendmal am Tag ohne darüber nachzudenken, in der Familie, im Kollegenkreis, und hier und da auch bei der Begegnung mit uns fremden Menschen. Und das ist wichtig, denn ohne Anerkennung - ohne gegenseitige Wertschätzung – gelingt kein erfülltes Leben. 

Wertschätzung, so lesen wir in Wikipedia, bezeichnet diepositive Bewertung eines anderen Menschen und ist verbunden mit Respekt und Wohlwollen; drückt sich aus in Interesse und Aufmerksamkeit, in Freundlichkeit und Zugewandtheit. Soweit die Theorie.

In der Praxis sieht es momentan leider etwas anders aus: da ist es gar nicht so einfach, seines Nächsten Wert-zu-schätzen. Von Zugewandtheit kann kaum die Rede sein; was wir zurzeit eher spüren, ist eine Abgewandtheit. Das liegt natürlich in der Natur der Sache, denn mein Nächster könnte ja mit dem Virus infiziert sein und deshalb möchte ich ihm auf keinen Fall – nein, ich darf ihm unter keinen Umständen – zu nahe kommen, und schon gar nicht mich ihm zuwenden. Da wende ich mich doch lieber ab! Und da kann es schon mal vorkommen, dass ich mich an Häuserwände dränge, wenn mir da so einer entgegen kommt. Oder ich besser gleich die Straßenseite wechsele. Obacht geben, länger leben – sicher ist sicher!

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, das klang jetzt vielleicht etwas überzogen, doch ist gar nicht so weit hergeholt, hab ich selbst beobachtet. Natürlich sollen und müssen wir vorsichtig sein, aber wir wissen doch alle mittlerweile, dass uns dieses Virus nicht anspringt wie ein Floh, wenn wir an einem anderen Menschen einfach nur vorübergehen. Warum verhalten sich manche unserer Mitmenschen so? Vielleicht weil sie mit der ganzen Situation überfordert sind und dadurch unter einem gewissen Stress stehen. Vielleicht weil sie sich machtlos und ratlos fühlen. Es ist eben ein Ausnahmezustand, eine für uns fremde Zeit – für jeden – und keiner hat den Umgang mit dieser Pandemie vorher üben können. Aber sollten wir nicht gerade jetzt näher zusammenrücken, wenn im Moment auch nur im Geiste? Wir sitzen doch alle im sprichwörtlich gleichen Boot. Misstrauen oder sogar Anfeindungen bringen uns nicht weiter. Und selbst, wenn der Nächste, der mir begegnet, mit dem Virus infiziert wäre, hätte er doch als Mensch nicht an Wert verloren – oder?

Übrigens: ich habe letztens jemandem, der mir entgegenkam, zugelächelt. Ob er zurück gelächelt hat, kann ich nicht sagen – er trug einen Mundschutz; aber ich denke, eher nicht, denn seine Stirn schlug plötzlich Falten, seine Augenbrauen zogen sich zusammen und er schüttelte den Kopf. Meine freundliche Geste wurde von ihm nicht gewertschätzt – ich lächle trotzdem weiter!

Kennen Sie dieses Gefühl? So wie es ist, will ich es nicht und so wie es nicht ist, hätte ich es gerne!

Diese Disharmonie kann quälend sein und kostet unter Umständen Lebensenergie, denn es macht sich schleichend eine Unzufriedenheit breit, die uns nicht gut tut. Aus dieser Unzufriedenheit entsteht der Wunsch etwas zu tun, der Drang nach Veränderung. Und je nachdem wie groß der Widerstand von außen ist, der sich unserem inneren Drang entgegensetzt, könnte es anstrengend werden, eine Veränderung herbeizuführen. Oft scheitern wir, sind frustriert und noch unzufriedener, als zuvor. Beispiele dafür kennt jeder aus seinem eigenen Leben zu genüge.

In dem Wort unzufrieden klingt der Frieden an, der innere Frieden, der uns ein Stück weit abhandengekommen ist und nun gilt es, etwas von diesem inneren Frieden wieder zurück zu holen. Eine Möglichkeit, eine gewisse Gelassenheit an den Tag zu legen, ist Akzeptanz.

Zugegeben: etwas zu akzeptieren, was mir gegen den Strich geht, ist eine Herausforderung. Und es gibt Dinge im Leben, die ich beim besten Willen nicht akzeptieren kann. Ich spreche aber nicht von den großen, vielleicht lebensentscheidenden Umständen, die alles in Frage stellen, sondern von den unzähligen kleinen Widrigkeiten, die uns im Täglichen begegnen und uns das Leben schwer machen können. Diesen Widrigkeiten nehme ich schlagartig ihre negative Wirkung, wenn ich ihr Vorhandensein akzeptiere. Sobald ich sie angenommen habe, verlieren sie an Kraft.

Sich mit einer Situation oder einem Umstand zu arrangieren und so mit ihr Frieden zu schließen, heißt nicht, diese Situation oder diesen Umstand gut zu finden; ich kann und darf immer noch der Meinung sein, dass das so irgendwie nicht richtig ist, doch es zwickt mich nicht mehr so sehr, es rührt mich weniger an. So wie es ist, will ich es zwar dann immer noch nicht und so wie es nicht ist, hätte ich es weiterhin gerne, doch ich setze meine Energie nicht mehr stur für eine Veränderung ein, die ich vielleicht selbst gar nicht richtig beeinflussen kann.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, Akzeptanz bedarf natürlich Übung und es wird uns mal mehr, mal weniger gelingen. Doch das Entscheidende ist nicht unbedingt, dass wir dabei gleich erfolgreich sind, sondern dass wir es wenigstens versuchen und uns beobachten, wie wir uns dabei fühlen. Die Akzeptanz hilft uns, etwas gelassener zu sein und die Gelassenheit bringt uns den inneren Frieden eventuell zurück – ein Versuch ist es allemal wert.

Augenblick zum 17.05.2020

Aus dem Johannesevangelium (Joh 14, 15-21)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Liebe Mitchristen,

„Wie können wir miteinander verbunden bleiben?“ Diese Frage wurde in den letzten Wochen sehr oft gestellt und auch auf kreative Weise beantwortet: Vermehrt wurden wieder Briefe geschrieben oder zum Telefon gegriffen; viele entdeckten das Medium der Videokonferenz für sich; Bilder von Regenbögen finden sich in zahlreichen Fenstern und eine Kerze im Fenster am Abend verbindet die Menschen im Gebet. Auch auf unserer Homepage stellten wir diese Frage und es haben uns einige Impulse, Gedanken und Anregungen erreicht, die wir so miteinander teilen konnten.

„Wie können wir mit dir verbunden bleiben?“ Diese Frage hat auch die Jünger Jesu beschäftigt. Jesus kündigt in seinen Abschiedsreden an, dass er zum Vater zurückkehren wird. Seine Jünger sehen sich der Situation konfrontiert ganz alleine, ohne ihren Herrn zurückbleiben zu müssen. Ohne Jesus fehlt ihnen der Halt; Angst und Traurigkeit überkommt sie. Doch Jesus spricht ihnen Mut zu: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.“ Er wird den Vater bitten und dieser wird den Jüngern einen Beistand schicken, der für immer bei ihnen bleiben wird. Dieser Beistand ist der Geist der Wahrheit, der Heilige Geist auch Geist der Liebe genannt. Noch heute wirkt dieser Geist unter uns, in unseren Gemeinden: überall da, wo Menschen Gottes Liebe spüren, wo sie Stärkung und Trost erfahren.

Und ein weiteres gibt Jesus seinen Jüngern mit: Er mahnt sie seine Gebote zu halten, denn wer Jesu Gebote hält, der bleibt mit ihm verbunden, der drückt damit seine Liebe zu Jesus aus. Und genau diese Liebe ist es zu der Jesus uns und seine Jünger auffordert. „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!“ Diese Liebe zeigt sich in Solidarität, Gastfreundschaft, in tatkräftiger Unterstützung, im Vergeben und Verzeihen, um nur einige Beispiele zu nennen. Und genau dort, wo Menschen sich aus Jesu Liebe heraus einander begegnen und sich füreinander einsetzen, da kann man auch Gottes Geist spüren.

Und so wünsche ich uns allen, dass wir in Gottes Geist miteinander verbunden bleiben und grüße Sie ganz herzlich! Ihre (frischgebackene) Pastoralreferentin Corinna Feth

Augenblick zum 03.05.2020

Aus dem Johannesevangelium (Joh 10,1-10)

In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

Johannes 10, 10 ist für mich persönlich eines der schönsten Stellen in den Evangelien: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“, sagt Jesus. Ja - ein Leben in Fülle; wer möchte das nicht? Wer sehnt sich nicht danach? Die Menschen damals doch genauso wie heute und zu allen Zeiten. Die Frage ist nur, was ich unter Fülle verstehe. Was verbinde ich mit dem Wort Fülle? Mit was sollte mein Leben angefüllt sein, damit ich auch ein Leben in Fülle führen kann? Da fallen uns doch sofort einige Schlagworte ein, materielle Dinge beispielsweise, wie ein dickes Bankkonto, ein schickes Eigenheim, einen Sportwagen vielleicht und natürlich Fernreisen - die ja zurzeit nicht möglich sind. Zu einem Leben in Fülle gehört aber sicherlich auch ein gewisses Ansehen in der Gesellschaft: Bin ich beliebt? Werde ich gewertschätzt? Sehe ich gut aus? Ein schöner und reicher Mensch, der sich alles leisten kann und auf der ganzen Welt zu Hause ist, geliebt und geschätzt wird, der führt mit Sicherheit ein Leben in Fülle - könnte man meinen.

Doch ist das tatsächlich so? Mit Blick auf den Herrn können wir Christen sagen, dass wir die oben beschriebenen Dinge nicht unbedingt benötigen, um ein Leben in Fülle - so wie es Jesus versteht - führen zu können, denn er selbst ist für uns die Tür zum wahren Leben. Natürlich sollen und können wir ein angenehmes Leben führen, doch wer ihn dabei nicht aus den Augen verliert, wer seinen Spuren folgt, wer sich an ihm festmacht, hat schon die Fülle seinen Lebens zu Lebzeiten, unabhängig von allen materiellen Dingen und gesellschaftlichem Ansehen.
Oder um es mit den Worten von Theresa von Avila zu sagen:

Solo dios basta - Gott allein genügt!

Ihr Diakon Jürgen Dittmar

Gedanken zu einer Theologie in einer Pandemie - Tomáš Halík, Religionsphilosoph und Priester
  • Tomáš Halík - Theologie und Pandemie Deutsch-4

    "Unsere Welt ist krank. Ich meine damit nicht nur die Pandemie des Coronavirus, sondern auch den Zustand unserer Zivilisation. Das globale Phänomen der Corona-Pandemie macht dies deutlich. Es ist, biblisch gesagt, ein Zeichen der Zeit" T. Halik

Gedanken zum Palmsonntag von Sabine Börchers

© Sabine Börchers

Was für ein Palmsonntag. Kein gemeinsamer Gottesdienst, keine Prozession rund um unsere Kirche, kein Gesang der Jungen Kantorei, der aus der geöffneten Kirchentür so machtvoll nach draußen dringt, um den einziehenden Jesus zu ehren. All das fehlt mir und ist nicht zu ersetzen durch den Gottesdienst des Bischofs in seiner Kapelle, den ich per Bildschirm verfolge. Auch wenn es ein schönes und tröstliches Gefühl ist, zu wissen, dass hunderte andere Gläubige zugleich virtuell anwesend sind und das „Vater unser“ mitbeten, vielleicht sogar die Lieder laut mitsingen.

Und doch habe ich das Gefühl, dass ich dieses Jahr die heilige Woche und auch schon zuvor die Fastenzeit intensiver erlebe als sonst. Nicht nur, weil ich mehr Zeit habe zu beten, Texte aus der Bibel oder Psalmen zu lesen. Gerade, weil ich nicht die bekannten Rituale in der Kirche erleben, oder manchmal auch konsumieren kann, denke ich viel stärker darüber nach, wie ich die Gottesdienste der heiligen Wochen trotzdem feiern möchte, welche Symbole ich in die eigenen vier Wände holen kann. Die Seite des Bistums Limburg bietet dazu einige gute Tipps und Anleitungen, für die ich sehr dankbar bin.

Wenn die Krise für mich etwas Positives beinhaltet, wenn es einen göttlichen Sinn hinter dieser Pandemie gibt, dann ist das sicher ein Teil davon, dass ich mich Gott intensiver zuwende, in dem Wissen, dass er mit uns ist. Und wenn in dieser schwierigen Situation der Zweifel mich einholt, dann rufe ich mir Psalm 27 in Erinnerung, der mich seit Jahren begleitet:

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten!“

Augenblick zum 05.04.2020

© Sonu Thomas

Die Fußwaschung Jesu – das Christusbild – ist für mich sehr beeindruckend.

Der Priesterkünstler Sieger Köder hat in diesem Bild Folgendes dargestellt:
Eine Schüssel mit Wasser - darin Füße.
Der, der sich herabbeugt, um die Füße zu waschen, sieht sich selbst im Wasserspiegel
- erkennt sein Tun an dem Menschen, dem er dient.

"Liebe im Herzen zu haben und auf der Zunge - das genügt nicht. Sie muss in Taten übergehen."
Hl. Vincenz von Paul

Die Fußwaschung

Eine Tat: die Fußwaschung – und hinterlässt mit ihr seinen Freunden und Freundinnen in der Stunde des Abschieds sein wichtigstes Vermächtnis. Dass der Herr einen Dienst tut, der Sklaven vorbehalten ist, ist für die Jünger unbegreiflich. Jesus aber fasst in dieser Handlung sein ganzes Leben noch einmal zusammen. Es ist Leben für andere. Der bevorstehende Tod ist die letzte Konsequenz dieser Selbsthingabe. Wie er den Jüngern die Füße wäscht, so sollen auch sie einander dienen, sich zum anderen hinabbeugen, ihn reinwaschen, vergeben und untereinander bereinigen, was lieblos war. Gemeinschaft ist kein Wert für sich, sondern es kommt drauf an, um welchen Tisch wir versammelt sind. Kriterium für die Gemeinschaft, die Jesus meint, beruft sich nicht auf besondere Herkunft oder Leistung, sondern auf das Dienen. Wo diese dienende Hingabe fehlt, wird die Eucharistie nicht im Geist Jesu gefeiert. Füreinander den Tisch decken, einander durch Worte und Taten zu Brot und Wein werden, das ist Voraussetzung und Folge jeder Feier der Eucharistie.
(Aus Te deum April 2007 S.82/83; Hildegard Nies)

Ich wünsche Ihnen allen zu Hause alles Gute und Gottes Segen zum Karwoche. Hiermit sende Ich Ihnen den Eucharistischen Segen in der Osterzeit. Bleiben Sie Gesund!

Euer P. Sonu CMI

 

 

Miteinander verbunden bleiben - Worte zur Zeit von Pfr. Markus Schmidt

„Liebe weint mit den Weinenden, freut sich mit den Frohen, ist glücklicher über des Anderen Wohl als über das eigene.“

Diese Worte von der hl. Katharina von Siena erhalten in der derzeitigen Corona-Virus-Krise eine aktuelle Bedeutung.

Alle pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser schweren Zeit mit Ihnen in unserer Pfarrei verbunden und stehen weiterhin nach den gegebenen Möglichkeiten für Sie alle im Dienst. Die gemeinsame Feier der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt fehlt uns in diesen und den kommenden Tagen sehr. Wir dürfen Ihnen aber versichern, dass wir - gemäß der Dienstanweisung im Umgang mit dem Corona-Virus - mit allen Gläubigen innerlich verbunden sind und Ihre Anliegen gerne mit ins Gebet und in die Feier der Hl. Messe nehmen.

Gerne dürfen Sie auch uns Ihre Anliegen schriftlich oder telefonisch mitteilen.

Auf unserer Homepage finden Sie alle unsere aktuellen und regelmäßig aktualisierten Informationen.

Seien Sie gesegnet und bleiben Sie gesund!

Ihr

Markus Schmidt, Pfr.

Sich getragen fühlen - Worte zur Zeit von Simone Gerlitzki

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber in den letzten Nächten schlafe ich sehr unruhig. Wenn ich dann aufwache, denke ich, das hast du alles nur geträumt. Spätestens jedoch, wenn ich danach das Radio anschalte, werde ich in die Realität zurückgerissen.

Wer von uns hätte vor ein paar Wochen noch gedacht, dass wir weltweit in eine solche Situation kommen: vieles von dem, was bisher unser normales Leben auszeichnete, bricht gerade weg, ist unterbrochen, findet nicht mehr statt. Da wird die Fastenzeit, in der wir uns ja immer noch befinden, zu einer richtigen Herausforderung. „Abgespecktes“ Leben auf der einen Seite und manchmal die Gedanken: „Jetzt ist eh alles egal“, mischen sich in diesen Tagen vielleicht auch in Ihren Alltag.

Und doch trägt uns (gerade jetzt) als Christen doch etwas anderes. Da ist die Verbundenheit untereinander in unserer Pfarrei, in dieser Stadt, in unserem Bistum, in unserem Land und letztlich in der ganzen Welt. Als Christen wissen wir uns auf eine schöne Art und Weise miteinander verbunden: nicht nur als Geschwister im Glauben sozusagen auf der „horizontalen Ebene“, sondern gerade auch mit Gott, unserem Schöpfer, dem „Licht der Welt“ – auf der „vertikalen Ebene“. Das ist das Kreuz! Das markiert einen Unterschied: Ich weiß mich getragen! Ich weiß mich geliebt! Es gibt einen Sinn aus meinem (unserem) Glauben heraus!

Ich lese in den letzten Tagen viele Impulse, einen möchte ich mit Ihnen heute teilen. Er stammt von Vaclav Havel (ehemaliger Staatspräsident der Tschechoslowakei von 1993-2003 und der ersten Tschechischen Republik):

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Mit diesem Impuls möchte ich mich heute von Ihnen verabschieden. Es hat alles seinen Sinn – auch wenn wir ihn erst später erkennen werden. Geben Sie die Hoffnung nicht auf!

Simone Gerlitzki, Pastoralreferentin

Das Wesentliche leben - Worte zur Zeit von Pfr. Markus Schmidt

Liebe Mitchristen!

Eine neue Zeit ist angebrochen, die wir so noch nicht erlebt haben. Die Informationen aus den Medien beunruhigen uns und wir fragen uns, wie wir das überstehen sollen. Als Christen wollen wir mit Christus leben im Jetzt und in der Ewigkeit.

Wer im Alltag mit Christus leben will, hat verschiedene Möglichkeiten, das zu tun. Heute nutze ich die Chance, Ihnen etwas davon zu erzählen, was es für mich bedeutet, meinen Alltag in und mit Christus zu leben. Ich vertraue schon lange auf das regelmäßige Rosenkranzgebet, bin mir aber bewusst, wie viele sich damit schwer tun. Ich lebe aus der Eucharistie, sie ist „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" (Lumen Gentium 11) und erlebe, dass für viele der großartige Wert verborgen ist. Ich lebe aus der Anbetung und erfahre, mit wie viel Distanz diese Gelegenheit der Gottesbegegnung wahrgenommen wird. Ich lebe aus der Beichte, in der ich immer wieder einen Neuanfang geschenkt bekomme und nicht zuletzt lebe ich vom Fasten, um mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, damit ich mich wieder an den Gaben der Schöpfung erfreuen kann.

In dieser einmaligen Zeit erbitte ich für uns alle eine Gnadenzeit, in der Sie Ihre Art des Betens und der Anbetung (Anleitung durch das Hirtenwort des Bischofs) ergründen, Sie den Wert der Eucharistie für sich (neu) entdecken, Ihr Leben vor Gott in der Beichte oder dem Gebet der liebenden Aufmerksamkeit betrachten und sich auf das beschränken können, was Ihrem Leben gut tut und darauf verzichten, was dem Leben schadet.

In der kommenden Zeit sind Sie alle mit ins Gebet genommen und ich feiere stellvertretend für alle, die Sie sich dem innerlich anschließen möchten, werktags um 7:30 Uhr die Hl. Messe. Ab 8 Uhr wird die Kirche geöffnet und beginnt mit den Laudes. Um 11:30 Uhr ist stilles Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Alten Josefskapelle mit abschließendem Angelus.

Mit einem herzlichen Segensgruß und bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer Markus Schmidt

Ideen aus unserem Bistum

Eine Challenge des Caritasverbandes, bei der jeder von Zuhause aus mitmachen kann unter dem Motto #StayathomeHero
Weitere Infos zur Challange unter https://www.stayathomehero.info/

Kreative Ideen und Anregungen für Familien hat die Familienfachstelle des Bistums gesammelt und auf Ihrer Homepage bereitgestellt. Viel Spaß beim Stöbern! https://familienzeit.bistumlimburg.de/

Auch die Stadtkirche Frankfurt sammelt Ideen, über eine Playlist fürs Händewaschen bis hin zum Gebet am Fenster. Die eingereichten Ideen werden im Newsletter veröffentlicht.
https://bistumlimburg.de/beitrag/playlist-fuers-haendewaschen-gebet-am-fenster/

Eine Anregung von Robert Maschka

Unsere protestantischen Glaubensgeschwister aus Schmalkalden machen sich darüber auch Gedanken,
wie sie gut durch diese Zeit kommen. Das können Sie untenstehendem Link entnehmen.

Die sehr nützliche Übung, beim Händewaschen laut (!) ein Vater Unser zu beten, um für eine ordentliche Reinigung der Hände zu sorgen, habe ich inzwischen auch ausprobiert. Es funktioniert wunderbar, und
schafft einen Moment der heiteren Besinnung im Alltag.

Allen Gemeindemitgliedern, allen Frauen und Männern des Pastoralteams meine herzlichen Grüße.

Und hier der Link:
www.insuedthueringen.de/region/schmalkalden/Videobotschaft-Warum-wir-jetzt-viel-Phantasie-brauchen;art83450,7182693

Ein Aufruf von Stephanie Horn

(Evangelischer Verein für Wohnraumhilfe Frankfurt am Main e.V.)

Liebe Ehrenamtlichen rund um die Flinschstraße! 
viele unserer Bewohner*innen und Familien in den Unterkünften sind/waren aufgrund knapper finanzieller Unterstützung existenziell auf die Lebensmittelausgabe der Frankfurter Tafel angewiesen. Nun hat die Tafel ihre Lebensmittelausgabe eingestellt und es ist den Bewohner*innen kaum noch möglich, sich ausreichend zu ernähren.

Daher wende ich mich jetzt mit der Bitte an Sie, wenn es Ihnen möglich ist, möglichst haltbare Lebensmittel zu spenden und diese während der Geschäftszeiten (von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr) in der Flinschstraße 67 abzugeben. Meine Kolleg*innen vor Ort werden die Spenden dann nach Dringlichkeit an die Bewohner*innen verteilen.

Es sind wirklich sehr harte Zeiten und täglich tauchen neue Probleme auf, die wir versuchen zu bewältigen oder abzuschwächen. 
Ich hoffe sehr, dass Sie alle gesund bleiben! Passen Sie gut auf sich auf.

--------Update--------

Ein herzliches Dankeschön

Liebe Unterstützer*innen,
wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie unserem Aufruf gefolgt sind. Die Reaktionen waren umwerfend. 
Sie haben mit Ihren Lebensmittelspenden unseren Bewohner*innen sehr geholfen. Für’s Erste sind wir mit haltbaren Lebensmitteln gut aufgestellt.
Nochmals ganz herzlichen Dank für Ihre Großzügigkeit!

Stephanie Horn