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Alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt

AUGENBLICK - ein Gedanke aus dem Einblick 2018/38
Alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt
Alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt

Liebe Mitchristen,

an diesem zweiten Adventssonntag zählt das Evangelium zu Beginn die Namen bedeutender Personen in Politik und Religion zur Zeit Jesu auf: Kaiser Tiberius, Pontius Pilatus, Herodes, die Hohenpriester Hannas und Kajaphas. Doch auf einmal merken wir: Nicht ihnen gilt das Interesse des Evangelisten Lukas. Es geht um Johannes den Täufer, der bisher noch unbekannt hier als Prophet eingeführt wird, und um seine Predigt, die er in eine ganz konkrete Zeit hinein sagt.

Johannes steht dabei am Jordan. Dort kommen Pilger auf dem Weg nach Jerusalem vorbei, Menschen also, die schon auf dem Weg zu Gott sind und schon nach ihm suchen. Ihnen will Johannes einen neuen Weg zeigen und damit den Weg bereiten für Jesus, so wie es bei Jesaja angekündigt ist:

„Bereitet den Weg für den Herrn! Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.“

Heute hören wir diese Worte. Gott will auch in unsere Zeit, in mein konkretes Leben kommen. Im Advent kann ich mich deshalb wieder einmal bewusst mit Gott beschäftigen. Was bedeutet er mir? Wann habe ich ihn schon gespürt? Was erwarte, erhoffe ich von ihm? Und welche Berge von Fragen oder auch Sorgen und welche Schluchten trennen mich von dem Heil, das er mir schenken will?

Ihre Pastoralreferentin Regina Schwarzer