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Was es anderswo schon gibt

Was es anderswo schon gibt
Was es anderswo schon gibt

Im Rahmen des Prozesses "Mehr als du siehst" bietet das Bistum Limburg sechs verschiedene Exkursionen für Teams aus Haupt- und Ehrenamtlichen der Pfarreien an. Für die Pfarrei St. Josef mit ihren vier Kirchorten besuchen Stefan Diefenbach, Gerold Lutz, Thomas Niedermaier und Gabriela v. Melle vom 15. - 19. Mai kirchliche soziale Initiativen in den Bistümern Essen, Magdeburg und Erfurt.

Nähere Informationen zum Leitwort "Mehr als du siehst" und den Exkursionen Kirchenentwicklung finden Sie auf der Homepage des Bistums Limburg.

Was dürfen wir erleben: Was geschieht, wenn der Blick auf die konkreten sozialen Herausforderungen vor Ort zur Sehhilfe wird, um als Kirche ein klares Profil und eine dem Evangelium gemäße Gestalt zu gewinnen?

Wie arbeitet sozialraumorientierte Pastoral, wie stellt sie Vernetzungen mit anderen Menschen guten Geistes her?

Wie gelingt es Menschen, die bisher oft alleine standen, zusammen zu bringen und stark zu machen?

Wir hoffen auf interessanteAnregungen und Begegnungen in den anderen Bistümern als Inspiration für die Arbeit in unserer Pfarrei. Nach der Exkursion wird es im Laufe des Jahres verschiedene Möglichkeiten geben, das Erfahrene mit Ihnen zu teilen.

Da wir uns für die Pfarrei auf den Weg machen, freuen wir uns, dass unsere Gruppe im Gottesdienst am Sonntag, 12. Mai 2019 um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef mit Gottes Segen ausgesandt wird.

Heute morgen ging es los mit einem kurzen Einblick in das neue ökumenische Projekt Pax & People im Europaviertel unter dem Motto „Espresso und Stille“. Danach ging es mit Bahn und Bus nach Oberhausen zur Schul- und Sozialkirche St. Jakobus.

Das Projekt wird seit 12 Jahren durch einen ehrenamtlichen Förderverein geleitet, der sich aus Gemeindemitgliedern gegründet hat. Beim offenen Mittagstisch konnten wir erleben, mit welchem Engagement und Herzblut ein Angebot für Senioren, die mit Altersarmut und Alterseinsamkeit zu kämpfen haben, auf die Beine gestellt werden kann.

Mehr Einblicke findet Ihr unter www.jakobus-sozialkirche.de.

Der umgebaute Innenraum der Kirche.
Der umgebaute Innenraum der Kirche.
Austausch im Gemeindesaal.
Blick auf den neuen Eingang.
Flyer

Besuch im Sozialpastoralen Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh. 

Die Kirchentüren stehen den ganzen Tag für alle Menschen des Stadtteils offen. Ein buntes Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen verschiedener Nationen und Religionen macht den Stadtteil lebenswert. Ganz im Sinne von Jeremia "Sucht der Stadt Bestes."

 

www.peter-und-paul-marxloh.de

Austausch mit muslimischen Frauen aus einer Kooperation.
Austausch mit muslimischen Frauen aus einer Kooperation.
Projektbeschreibung
Angebote

Nach einem anstrengenden Tag - Reise von Duisburg nach Halle, Besuch der Schulpastoral im Elisabeth Gymnasium und Besuch im "Schief und Krumm" (Suchendenpastoral und Lebenswendfeier) - sagen wir Gute Nacht und schicken einen letzten Gruß vom Marktplatz Halle.

btr
btr

Heute hatten wir zwei Begegnungen in Halle an der Saale. Zuerst mit Dekan Magnus Koschig zum Thema Netzwerken in und um Halle. Neue Wege bereitet ein Dekanatsrat, der egalitär arbeitet, wobei nicht erkennbar ist, wer haupt- und ehrenamtlich ist. Vertreter aus allen katholischen Pfarreien, Vereine und Verbände kommen hier mit dem Blick auf die Menschen in Halle zusammen. Alle Beteiligten begegnen sich auf freiwilliger Basis.

Kleine Sammlung an Denkanstößen, die uns bewegt haben:
"Wir brauchen gemeinsame Projekte und Geschichten, statt bloßen Informationsaustausch."
"Vor Ort Lebt Kirche - VOLK."
Der Dekan ermutigt Christen zum Suchen und Ergreifen der eigenen Verantwortung. "Durch die Taufe sind alle Christen Priester, Propheten und Könige. Ich möchte die Frage 'Darf ich das' nicht mehr hören, sondern nur noch 'Kann ich das'."
"Macht was ihr für richtig haltet, tut was Jesus tun würde und ihr habt Rückendeckung für eure Ansätze."
"Wenn es Menschenwerk ist, vergeht es. Wenn es Gottes Werk ist, könnt ihr es eh nicht verhindern."
 

In der zweiten Begegnung gab uns Diakon Reinhard Feuersträter einen Einblick in die Krankenhausseelsorge und das Selbstverständnis der katholischen Klinik als pastoraler Ort, der in die Stadt hinein wirkt. "Der wichtigste Teil, den ich hier lernen musste? Neue Sprache finden, weil meine erlernte kirchliche Sprache hier nicht verstanden wird." Das Bistum Magdeburg ist flächenmäßig das viertgrößte Bistum in Deutschland, hat aber die zweitwenigsten Katholiken (ca. 82.000).
"Der Begriff Seelsorge wird aber dennoch verstanden und genießt Wertschätzung. Die Menschen haben große Sehnsucht nach Sinnorientierung und Seelsorge auch in diesem entkirchlichten Kontext."
 

rbthdr
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Besuch im Kreißsaal, wo auch neue Ideen geboren werden.
Eine schöne Tradition der Klinik - jeden Tag steigen Luftballons für jedes Neugeborene auf.

Letzter Stop am Vormittag das Jesus Projekt Erfurt e.V. im Plattenbau. "Wir sind eine soziale und missionarische Dienst- und Lebensgemeinschaft auf dem Roten Berg. Wir leben in Gemeinschaft. Wir dienen dem Stadtteil. Wir bringen Menschen mit Jesus in Berührung."

Ein Erprobungsraum zur Entwicklung von Kirche in anderer Gestalt durch die evangelische Landeskirche.

Müde uns inspiriert fahren wir nun wieder nach Hause, und freuen uns schon jetzt auf den Austausch mit euch.