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150 Jahre katholische Gemeinde in Bornheim

Kurzchronik
150 Jahre katholische Gemeinde in Bornheim
150 Jahre katholische Gemeinde in Bornheim

Wenn Sie mehr erfahren wollen:
Chronik Sankt Josef

01. 10. 1869:  Kaplan Josef Michels vom Dom in Frankfurt wird zum Missionspriester für Bornheim bestellt.

17. 10. 1869:  Erster katholischer Gottesdienst in Bornheim nach der Reformation durch den Frankfurter Stadtpfarrer Eugen Thyssen im Haus Gelnhäuser Gasse 39 (Berger Straße an der Ecke der Wiesenstraße), das die Missionsgemeinde von Frau Juliane Kämpf gepachtet hatte.

01. 01. 1870:  Dr. Heinrich Rody aus St. Leonhard in Frankfurt übernimmt die Leitung der Missionsgemeinde Bornheim.

Herbst 1870:  Gründung des Katholischen Männervereins "Harmonie", "... um eine bessere Verbindung der Katholiken unter sich und mit dem Seelsorger zu erzielen.

02. 04. 1871:  Missionspriester Dr. Heinrich Rody bezieht das Pfarrhaus Gelnhäuser Gasse 13 (Berger Straße 135), Ecke Eichwaldstraße.

08. 04. 1871:  Die Filiale der Dernbacher Schwestern in Bornheim wird gegründet.

18. 05. 1871:  Christi Himmelfahrt wird die Notkapelle auf dem Grundstück Gelnhäuser Gasse 13 zum ersten Mal für den Gottesdienst benutzt.

01. 10. 1871:  In Bornheim werden 1.517 Katholiken gezählt.

11. 06. 1876:  Der Grundstein für die Bornheimer katholische Missionskirche wird gelegt.

1877:  Gründung des katholischen Müttervereins Bornheim.

23. 09. 1877:  Eröffnung der Bornheimer Missionskirche durch den Frankfurter Stadtpfarrer Ernst Münzenberger. Nach 480-jähriger Pause war dies die erste neue katholische Kirche in Frankfurt. Die Kirche war in Anlehnung an die Pläne der ehemaligen Johanniterkirche, die an der Ecke Schnur- und Fahrgasse stand, und unter Verwendung von Steinen und Gewölberippen dieser Kirche gebaut.

Febr. 1879:  Eröffnung einer Suppenanstalt zur Speisung von armen Kindern der Gemeinde.

1882:  Mitglieder des aufgelösten Domchores gründen den Kirchenchor „St. Cäcilia“ Bornheim.

01. 12. 1884:  Pfarrer Dr. Rody wird nach Oestrich im Rheingau versetzt. Kilian Koenigstein, Kaplan in Ems, wird sein Nachfolger in Bornheim.

01. 01. 1889:  Die erste Kaplansstelle in St. Josef wird eingerichtet.

30. 09. 1890:  Die Missionsgemeinde Bornheim wird zur Pfarrei erhoben. Es gibt etwa 6.720 Katholiken in Bornheim.

19. 04. 1893:  Eröffnung des Kindergartens von St. Josef in einer ehemaligen Formstecherei. Der Kindergarten, damals noch Kinderbewahrschule, wird von den Dernbacher Schwestern geleitet.

25. 08. 1895:  Weihe der St. Josefskirche durch Bischof Dr. Karl Klein.

1897:  Nach den statistischen Unterlagen hat Bornheim 26.616 Einwohner, davon 8.595 Katholiken, 17.196 Protestanten, 610 Israeliten und 215 Dissidenten.

Juli 1902:  Eröffnung des Arbeiter-Wohnhauses Heidestraße 62 mit Kindergarten und Nähschule.

06. 09. 1903;  Eröffnung des Josefsheims, Bergerstraße 133, bestehend aus Wohnhaus mit 2- und 3-Zimmerwohnungen, Laden und Restauration, anschließendem Festsaal, Vereinsräumen sowie Mädchenheim. Damit gab es in Bornheim ein katholisches Gemeindezentrum, wie es kaum ein zweites gab.

06. 09. 1905:  Tod von Pfarrer Kilian Koenigstein. Erst 56-jährig wird er mitten aus seinem segensreichen Wirken in Bornheim herausgerissen.

15. 11. 1905:  Carl Knoedgen, Dekan des Landkapitels Langenschwalbach, aus Kaub wird Pfarrer von St. Josef. Die Pfarrei hat ca. 13.345 Pfarrangehörige (6.345 männliche und 7.000 weibliche Personen).

1907:  Abriss der alten Notkapelle an der Berger Straße.

19. 03. 1914:  Einweihung der Notkirche und des neuen Schwesternhauses durch den Limburger Domdekan Prälat Dr. Hilpisch. Im Schwesternhaus werden gleichzeitig ein Altenheim für Frauen eröffnet und das Mädchenheim erheblich erweitert. Das alte Schwesternhaus wird als Witwenheim eingerichtet.

01. 12. 1925:  Pfarrer Knoedgen tritt in den Ruhestand.

16. 12. 1925:  Joseph Höhler wird Pfarrer von St. Josef. Die Zahl der Katholiken in Bornheim steigt auf über 20.000 an. Pfarrer Höhler erhält vom Bischof den Auftrag, die Kirchraumnot zu beseitigen.

18. 03. 1928:  Grundsteinlegung zur Heilig-Kreuz-Kirche. Der Bau wird nach den Plänen von Architekt Martin Weber ausgeführt.

25. 08. 1929:  Weihe der Heilig-Kreuz-Kirche durch den Mainzer Bischof Ludwig Maria Hugo.

31. 05. 1931:  Erster Spatenstich für den Umbau der Josefskirche nach den Plänen von Hans und Christoph Rummel.

28. 08. 1932:  Weihe der neuen St. Josefskirche durch den Limburger Bischof Augustinus Kilian.

18. 12. 1948:  Einweihung des neu errichteten Pfarrheimes an der Stelle der zerstörten Maria-Schlaf-Kapelle.

01. 04. 1950:  Heilig Kreuz wird nach mehr als 30 Jahren eigenständige Pfarrei.

01. 11. 1950:  Alois Normann wird Pfarrer von St. Josef.

01. 11. 1954:  St. Michael wird eigenständige Pfarrei.

24. 02. 1957:  Einweihung des neu errichteten Pfarrsaales an der Stelle des zerstörten Josefsheims.

08. 12. 1963:  Nach umfassender Innenrenovierung wird die St. Josefskirche wieder eröffnet.

16. 03. 1969:  Wahl des 1. Pfarrgemeinderat.

28. 11. 1974:  Wahl des ersten Verwaltungsrates, der nach dem Staatsvertrag mit dem Land Hessen den bisherigen Kirchenvorstand ersetzt.

1977:  Außenrenovierung der Josefskirche, dabei wird die Statue des hl. Josefs an der Stirnfront des Turmes erneuert.

30. 11. 1986:  Michael Metzler wird von Stadtdekan Klaus Gref als Pfarrer in St. Josef eingeführt.

02. 09. 1990:  Beim Pfarrfest wird nach mehrmonatiger Bauzeit der neue Pfarrplatz eröffnet, der Zugang zu Kirche, Pfarrhaus, Altenheim und Pfarrsaal ist.

30. 08. 1992:  Mit dem Kirchweihfest wird die im Inneren vollständig renovierte und sanierte Kirche wieder eröffnet.

18. 09. 1994:  Der umgestaltete Pfarrsaal wird zu Beginn der Feiern des 125-jährigen Pfarrjubiläums feierlich eröffnet.

17. 10. 1998:  Die Kita St. Josef zieht um in die „Burg der Kinder“.

25. 08. 2005:  Nach 134 Jahren verlassen die Dernbacher Schwestern Bornheim und geben Schwesternhaus und Altenheim auf.

13. 06. 2007:  Schwelbrand in der Seitenkapelle der Alten Josefskirche. Für die Instandsetzung bleibt die ganze Kirche bis zum 2. Sep. geschlossen.

01. 07. 2007:  Die Pfarrei St. Michael wird aufgehoben und zwischen St. Bernhard und St. Josef aufgeteilt; die ehemals Bornheimer Gebietsteile kommen wieder zu St. Josef.

01. 08. 2007:  Die beiden Pfarreien Heilig Kreuz und St. Josef werden aufgehoben und zur neuen Pfarrei St. Josef Frankfurt-Bornheim vereinigt. Heilig Kreuz und St. Michael werden als Filialkirchen Profilkirchen für christliche Meditation und Spiritualität bzw. für Trauerseelsorge.

27. 04. 2013:  „Auf geht’s!“ – Start auf dem Weg zur neuen Großpfarrei im Frankfurter Osten. Arbeitsgruppen bereiten den Weg vor.

2013:  Die Josefskirche erstrahlt nach abgeschlossener Außenrenovierung in kräftigem Rot.

01. 01. 2015:  Aus den vier Pfarreien in Bornheim, Seckbach, Riederwald und Fechenheim wird die Großpfarrei St. Josef Frankfurt am Main. Am 18. Jan. wird die Gründung gefeiert.

15. 09. 2016:  Monsignore Michael Metzler tritt als Pfarrer von St. Josef Frankfurt am Main in den Ruhestand.

13. 11. 2016:  Uwe Michler wird Pfarrer in St. Josef Frankfurt am Main. Nach knapp zwei Jahren nimmt der Bischof seinen Verzicht zum 30. 06. 2018 an.

02. 12. 2018:  Markus Schmidt wird neuer Pfarrer in St. Josef Frankfurt am Main.