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Angelika Kaupp mit der Bartholomäus-Plakette ausgezeichnet

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt
Angelika Kaupp mit der Bartholomäus-Plakette ausgezeichnet
Angelika Kaupp mit der Bartholomäus-Plakette ausgezeichnet

Von Sabine Börchers

Über Jahrzehnte engagiert sich Angelika Kaupp in der Pfarrei, am Kirchort und der Stadtkirche. Für diesen EInsatz wurde sie nun ausgzeichnet.

„Ich habe im Traum nicht an so etwas gedacht“, sagt Angelika Kaupp noch immer überrascht. Am Stadtkirchenfest, dem 26. August, wurde die Josefinerin für ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihre Verdienste um die Stadtkirche mit der Bartholomäus-Plakette geehrt. Seit den 1980er Jahren engagiert sich Kaupp, die viele Jahre beruflich in der katholischen Erwachsenenbildung tätig war, auch ehrenamtlich für das Katholische Bildungswerk Frankfurt. Zunächst betreute sie die Miniclubs, seit 1995 ist sie vor allem in der Frauen- und Seniorenarbeit tätig. Sie habe großes Glück gehabt, Menschen zu begegnen, die sie unterstützt hätten, stellt die Bornheimerin fest, die in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag feiert. Man habe ihr immer wieder neue Aufgaben zugetraut und sie habe sie angenommen. „Es hat mir Freude gemacht und ich habe in der Arbeit eine Heimat gefunden.“ Um so geehrter fühlt sie sich nun, für ihre Tätigkeit ausgezeichnet zu werden.

Die Preisträgerinnen der Bartholimäus-Plakette Angelika Kaupp (3.v.li.) und Agnes d`Albon (2.v.re.) im Dom. © D. Wiese-Gutheil/Kath. Stadtkirche Frankfurt

Seniorenarbeit stimmt glücklich

Dabei setzt sich Angelika Kaupp nicht nur für die Stadtkirche ein. Auch in ihrer Pfarrei St. Josef ist sie, so lange sie denken kann, aktiv. Durch ihre Eltern sei sie in Heilig Kreuz am Bornheimer Hang zum Engagement in der Gemeinde gekommen. Von der Kinder- und Jugendarbeit bis zur Katechese und Liturgie hat sie dort vieles gemacht. Über mehrere Perioden war sie Mitglied des Pfarrgemeinderates, heute arbeitet sie im Ortsausschuss Sankt Josef mit. Auch die Seniorenarbeit der Pfarrei liegt ihr am Herzen. „Unser Clubtreff kommt einmal im Monat zusammen. Wir sind dann 18 bis 20 Leute. Nach diesen lebhaften zwei Stunden bin ich immer glücklich und fühle mich beschenkt.“ Dass ihre vier Töchter in St. Josef eine Heimat gefunden haben, freut sie besonders. „Das ist mein Lohn, mehr erwarte ich eigentlich nicht“, sagt sie bescheiden und wirkt bis heute am liebsten im Hintergrund. Deshalb war sie besonders aufgeregt, bei der Bartholomäus-Vesper im Dom diesmal im Mittelpunkt zu stehen.

Einen Bericht zur Feier anlässlich der Verleihung der Bartholomäus-Plakette gibt es auf der Webseite der Stadtkirche.