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Engagement in 72 Stunden

Pfadfinder aus Sankt Josef haben sich an der BDKJ-Aktion beteiligt
Engagement in 72 Stunden
Engagement in 72 Stunden

Von Gemeindereferent Martin Dorda

Die Uhr tickt: In nur 72 Stunden sollen Pfadfinder Großes vollbringen - das ist der Hintergedanke der Aktion "72 Stunden". Unter dem Motto "Euch schickt der Himmel" haben die Pfadfinder aus Bornheim den Auftrag erhalten, einen Barfußpfad zu bauen.

VIELE BILDER IN DER GALERIE. Hierfür auf das Symbol oben rechts klicken.
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So sah der Auftrag aus.
Zuerst musste das Gelände erkundet werden.
Einladend schaut es hier nicht aus. Viel Gestrüpp muss entfernt werden.
Dann wurde mit den Planungen begonnen.
Martin Dorda am Bagger
Kleiner Rückschlag: Aber der Bagger kam wieder auf die "Beine".
Bis in die Nacht wurde gearbeitet.
Um 3 Uhr nachts war der Bagger noch fleißig.
Zeitdruck ist ein ständiger Begleiter der "72 Stunden-Aktion"
Die Kinder aus Bornheim und Oberrad haben unzählige Tannenzapfen auf dem Gelände eingesammelt.
Endlich: Das Material ist da.

Die Pfadfinder von Sankt Josef Bornheim haben den Auftrag angenommen und so wurde ein "Urwald" ganz im Westen Frankfurts in einen Erlebnisbereich umgewandelt. Das 72-Stunden-Projekt wurde gemeinsam mit den Pfadfindern aus Oberrad umgesetzt. Bevor die Zelte aufgeschlagen wurden, wurden die rund dreißig engagierten Jugendlichen der beiden Pfadfindergruppen durch das Gelände einer ehemaligen Stadtgärtnerei geführt. Hier hat die neugegründete Pfarrei St. Margareta das Projekt „Kirche im Grünen“ gestartet.

Zu der schon vorhandenen „Weidenkapelle“, einer Spielwiese mit Feuerstelle, einem Bauwagen als gemütlichem Treffpunkt, sollte nun noch ein Erlebnis-Element dazu kommen - ein Barfußpfad.  Am Donnerstagabend wurden die ersten Weichen gestellt. Wo soll der Barfußpfad hin? Wie groß sollten die Felder sein? Wie muss der Untergrund gestaltet werden? Welches Werkzeug wird benötigt? Von wem, woher? Wie können die Kinder beteiligt werden? Nach und nach entstand ein Arbeitsplan für die nächsten Schritte.

Viele kleine Hände haben mit angepackt.
Viele kleine Hände haben mit angepackt.
Langsam nimmt die Konstruktion Gestalt an.
Schritt für Schritt geht es voran.
Noch sind 24 Stunden Zeit übrig - der Pfad ist aber noch nicht fertig.
Soweit schon mal eine runde Sache.
Und nochmal Nacht-Arbeit.
Ein geschwungener Zugangssteg.
Jetzt nur noch Feinarbeit.
Geschafft!
Jetzt können Kinder-, Jugend-, und Erwachsenengruppen barfuß die Natur erkunden.

Nach der Planung ging es los

Am Freitag ging es dann richtig los: Bagger holen, um unzählige verdorrte Buchsbüsche auszugraben, Tannenzapfen sammeln, ermitteln von Spendern oder günstige Quellen für: Balken, Schotter, Kies, Rindenmulch, Korken und und und. Die meistgestellte Frage war, „Was haltet Ihr davon: in Ebay gibt es das und das, dort und dort? Bis nachts um drei Uhr wurde gebaggert, der Boden verdichtet und die ersten Randbalken eingesetzt. 

Am Samstag wurde die Arbeit abends nur unterbrochen, um mit den Gastgebern und einigen Eltern bei einem gemütlichen Abendessen die bis dahin geleistete Arbeit zu feiern. Anschließend wurde in einer weiteren Nachtschicht ein Zugangsplateau gezimmert.  Am Sonntag konnte bereits am Mittag voller Stolz das fertige Produkt übergeben werden.

Dem Dank der Projektgruppe „Kirche im Grünen“ schloss sich die Einladung an, dass Kirchengruppen gerne das Gelände für eine Aktion nutzen sollen.

LINKTIPPS

Weitere Infos zu den Pfadfindern in Sankt Josef Bornheim bekommen Sie hier mit einem Klick.

Alle Projekte der 72-Stunden-Aktion in ganz Deutschland gibt es auf einer eigenen Webseite.