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Nachruf KMD Hans-Otto Jakob

Ehemaliger Domorganist und Domkapellmeister am Frankfurter Dom verstorben
Nachruf KMD Hans-Otto Jakob
Nachruf KMD Hans-Otto Jakob

Kirchenmusikdirektor i.R. Hans-Otto Jakob ist nach kurzer Krankheit am 15. April 2019 verstorben. Das Bistum Limburg gedenkt seiner in Achtung und Dankbarkeit und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die tiefe Anteilnahme gilt seiner Ehefrau.

Hans-Otto Jakob wurde am 15.12.1943 in Martinsthal im Rheingau geboren. Nach dem Studium der Kirchenmusik in Mainz trat Hans-Otto Jakob 1972 in den Dienst als hauptamtlicher Kirchenmusiker im Bistum Limburg ein. Von 1972 bis 1978 war er Kantor in der Pfarrei Mutter vom Guten Rat, Frankfurt-Niederrad. 1978 wechselte Hans-Otto Jakob zur Pfarrei Heilig Geist in Frankfurt-Riederwald.

1980 wurde Jakob zum Bezirkskantor für den Stadtbezirk Frankfurt ernannt. Im Jahr 1987 wurde Hans-Otto Jakob an den Kaiserdom St. Bartholomäusin das Amt des Domkapellmeisters und Domorganisten berufen. Zum 1. April 1989 ernannte Bischof Dr. Franz Kamphaus Hans-Otto Jakob zum Kirchenmusikdirektor (KMD). Von 1983 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand war Hans-Otto Jakob als einer von vier Amtlichen Orgelsachverständigen des Bistums mit dem Schwerpunkt Denkmalorgeln betraut.

Verdienste im ganzen Bistum

KMD Hans-Otto Jakob ist zu verdanken, dass der Frankfurter Dom nach mehreren Orgelerweiterungen heute über die größte Orgel Hessens verfügt. Unter seiner Mitwirkung gelang die Einrichtung der Reihe der Frankfurter Domkonzerte, deren künstlerische Leitung er bis 2011 inne hatte. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand war Jakob als Kirchenmusiker und Berater in Orgelbaufragen weiter aktiv. Seinem Engagement sind Erweiterungen von Orgeln u.a. in Rüdesheim und die vor wenigen Wochen eingeweihte erweiterte Orgel der Basilika Johannisberg zu verdanken.

Bischöfliches Ordinariat Limburg