Glaubensleben

Hauskommunion, Kircheneintritt, Konversion, Trauerfall, Seelsorge Gespräche - hier finden Sie alles Nützliche außerhalb der Sakramente

Hauskommunion

Wenn Sie nicht in die Kirche gehen können, kommen wir gerne zu Ihnen.
Wir bringen Ihnen die Heilige Kommunion nach Hause und vielleicht ergibt sich ein Gespräch über Gott und die Welt.

Wenn Sie eine Hauskommunion wünschen, rufen Sie bitte im Zentralen Pfarrbüro an: (069) 40 56 588 10

Trauerfall

Wir übernehmen die Beerdigung aller verstorbenen Gemeindemitglieder, die auf unserem Pfarreigebiet wohnen, und begleiten Sie auf sämtliche Frankfurter Friedhöfe sowie ins nähere Umland. Bei hochbetagten Menschen, die in einer Pflegeeinrichtung außerhalb der Pfarrei verstorben sind, aber ursprünglich aus St. Josef stammen, stehen wir auch zur Verfügung. 

In einem Trauerfall kontaktiert in der Regel das von Ihnen ausgewählte Beerdigungsinstitut/Pietät das Zentrale Pfarrbüro zur Festlegung des Beisetzungstermins. Häufig jedoch bitten die Institute Sie als die Angehörigen darum, sich beim Zentralen Pfarrbüro zu melden.

Die/der Mitarbeiter/in des Pastoralteams, die/der die Beisetzungsfeier gestalten wird, setzt sich dann umgehend mit Ihnen in Verbindung. Bei einem Sterbefall am Wochenende kann dies in der Regel leider erst in der neuen Woche erfolgen. Wenn Sie am Wochenende dringend seelsorglichen Beistand brauchen, sprechen Sie ggf. nach einem Sonntagsgottesdienst in einer unserer Kirchen eine/n Seelsorger/in persönlich an.

Der Beisetzung geht ein Gespräch mit den Hinterbliebenen voraus, um eine ihren Wünschen entsprechende persönliche Gestaltung des Abschieds gewährleisten.

Ein Gedenken im Gemeindegottesdienst ist in den Kirchorten zu allen festen Gottesdienstzeiten jederzeit möglich. Auf Wunsch kann eine planmäßige Eucharistiefeier am Werktag auch als Auferstehunggottesdienst für Ihre/n Verstorbene/n gestaltet werden (früher sagte man dazu Requiem bzw. Sterbeamt). An Sonn- und Feiertagen ist das zwar nicht möglich, es kann jedoch eine besondere Form des Gedenkens in den Sonn- oder Feiertagsgottesdienst integriert werden (Intention).

Bitte besprechen Sie diesbezügliche Wünsche mit der Person aus dem Seelsorgeteam, die mit Ihnen gemeinsam die Beisetzung vorbereitet.

Am Allerseelentag (2. November) gedenken wir namentlich der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Angehörige werden dazu schriftlich eingeladen. Bitte achten Sie darauf, zu welchem Kirchort Ihr Angehöriger gehört hat und suchen Sie dann den Gottesdienst in diesem Kirchort auf. Dort wird der Name Ihres Verstorben genannt.

Auf unserem Pfarrgebiet befindet sich das Zentrum für Trauerseelsorge (ehemalige Pfarrei St. Michael). In der ehemaligen Pfarrkirche wird es in Kürze ein Kolumbarium mit der Möglichkeit der Urnenbestattung geben. Außerdem bietet das Zentrum alles rund um das Thema Trauer und Tod. Hier können Sie sich über die Angebote informieren:

trauerseelsorge.bistumlimburg.de

 

Wiedereintritt in die katholische Kirche (Rekonziliation)

Ein Kirchenaustritt ist keine unwiderrufliche Entscheidung.

Es gibt immer wieder gute Gründe, in die Gemeinschaft der Kirche zurückzukehren. Solche Gründe können sehr unterschiedlich sein: z.B. die Geburt eines Kindes, das man in der Kirche taufen lassen möchte; eine Eheschließung, für die man den kirchlichen Segen wünscht; das Verlangen nach einem kirchlichen Begräbnis; Schicksalsschläge oder die Suche nach dem Sinn des Lebens, die religiöse Fragen aufwirft, etc. In derartigen Fällen ist die Rückkehr in die Kirche natürlich möglich.

Bitte setzen Sie sich mit dem Zentralen Pfarrbüro in Verbindung, das Ihnen eine/n Seelsorger/in vermittelt, mit dem/der Sie vertraulich sprechen und die weiteren Schritte planen können.

069/40 56 588 10 oder info@stjosef-frankfurt.de

 

Ein Wiedereintritt außerhalb der Wohnsitzpfarrei ist auch im katholischen Kirchenladen punctum, Liebfrauenstr. 2, in der Frankfurter Innenstadt, möglich. Auch hier werden Sie kompetent und diskret begleitet.

http://www.punctum-katholisch.de

Konversion/Übertritt

Sie sind getauft - damit gehören Sie auf jeden Fall bereits zur Gemeinschaft der Christen. Aber obwohl die Taufe alle Christen vereint und wir die wesentlichen Punkte unseres Glaubens teilen: es gibt eine Vielzahl von konkreten Kirchen und Gemeinschaften, die sich auch in manchen wichtigen Punkten ihres Glaubens und darin, wie sie diesen Glauben leben und feiern, unterscheiden. So haben auch der katholische Glaube und das Leben in der katholischen Kirche ihre ganz besondere Prägung.

Vielleicht möchten Sie die Schätze des katholischen Glaubens und Lebens für sich entdecken, auch wenn Sie einer anderen Konfession angehören oder angehört haben. Wenn Sie den katholischen Glauben näher kennenlernen möchten oder bereits entschlossen sind, zur katholischen Kirche überzutreten, sind Sie herzlich willkommen!

Erste Ansprechpartner sind die katholischen Seelsorger vor Ort. Es liegt nahe, die Priester oder pastoralen Mitarbeiter derjenigen Kirchengemeinde aufzusuchen, der man später angehören möchte. Sie begleiten die weiteren Schritte in die katholische Kirche hinein; einschließlich der Formalitäten.

Zu diesen Schritten in die katholische Kirche hinein gehört - individuell abgestimmt - die Teilnahme an einem Glaubenskurs oder der Besuch entsprechender Veranstaltungen über die Pfarrei und darüber hinaus. Bei diesen Veranstaltungen und in den Gesprächen mit dem persönlichen Ansprechpartner geht es darum, die Motive des Übertritts, Erwartungen, Ängste und Sorgen zu reflektieren. Fragen, die sich aus dem Konfessionswechsel ergeben, werden ebenso besprochen wie Inhalte des katholischen Glaubens.

Am Ende der Vorbereitung steht die Frage, welchen liturgischen Rahmen der Konfessionswechsel haben kann. Eine "Umtaufe", also eine erneute Taufe bereits Getaufter ist nicht nötig, da es nur ein Sakrament der Taufe gibt. Dieses wird von den christlichen Kirchen gegenseitig anerkannt.

Melden Sie sich gerne im Zentralen Pfarrbüro:

069/40 56 588 10 oder info@stjosef-frankfurt.de

Weitere Informationen rund um die Konversion stehen Ihnen im Internet zur Verfügung:
http://www.katholisch-werden.de

 

Seelsorge Gespräch/Geistliche Begleitung

Was meint „Geistliche Begleitung“?

Geistliche Begleitung ist ein seelsorgliches Gesprächsformat. Es ist ein Angebot für Menschen auf der Suche, ihr Leben aus der Perspektive ihres Glaubens zu verstehen, ein „Mehr“ an Leben zu erspüren und darin Gottes Wirken zu entdecken.

Sie möchten

  • die Beziehung zu sich selbst, zu anderen, zu Gott liebevoller leben
  • frei von dem sprechen, was sie freut, schmerzt, umtreibt …
  • krisenhafte oder schwierige Zeiten gut gestalten
  • den persönlichen / beruflichen Alltag spirituell reflektieren
  • mehr Tiefe und innere Freiheit erspüren
  • Gottes Spuren im Leben entdecken
  • In der Geistlichen Begleitung dürfen sämtliche Lebensthemen zur Sprache kommen, alle Farben des Lebens dürfen aufgerollt werden. Als Begleiter sind wir mit Ihnen auf dem Weg, Inhalte und Themen bestimmen Sie selbst. Sie erzählen von Ihrem Leben, von Ihrer Sehnsucht und Wünschen, von dem, was gelingt und von dem, was schwierig ist. Ihr Gegenüber hört Ihnen intensiv zu: versucht, das verstehen, fragt nach und vertieft das Gehörte mit eigenen Gedanken.
  • Gemeinsam schauen Sie, welche Rolle Gott darin spielt und wo mehr Leben in Fülle möglich ist.

    Nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Zentralen Pfarrbüro auf:

  • 069/40 56 588 10 oder info@stjosef-frankfurt.de

Telefonseelsorge

Wenn Sie das Gefühl haben, nicht mehr weiter zu wissen, rufen Sie gerne jederzeit an. Die Gesprächsberatung erfolgt anonym und kostenlos.

Die Person, mit der Sie in Kontrakt treten, übt diesen Dienst ehrenamtlich aus und ist dafür eigens in Gesprächsführung ausgebildet worden.

Bundeseinheitliche kostenfreie Rufnummern:

0800  1110111 oder 0800 1110222 oder 116 123

Mail- und Chatberatung: http://www.telefonseelsorge.de

Weitere Informationen unter http://www.telefonseelsorge-frankfurt.de

Zum Anfang der Seite springen